Warum setzt sich nur der Mensch mit bestimmten Begrifflichkeiten auseinander? Woher kommt die ganze Terminologie und für was ist sie gut?
Warum kommen die Tiere und Pflanzen ohne diese Terminologie aus?
Sind wir vielleicht dazu bestimmt eine spezielle Aufgabe zu erfüllen? Ist uns deshalb das Bewusstsein gegeben worden um Klarheit zu schaffen, damit wir unsere Aufgabe erkennen. Welche Aufgabe gilt es zu erkennen?
Hat jeder eine andere und hat jeder eine Grundaufgabe die die Menschheit vereint?
Man kann es nicht sagen, die Erfahrung wird es zeigen und uns Antworten geben, die wir dann wieder verwerfen, weil andere Fragen und Antworten kommen.
Die Wirkkraft in jedem einzelnen ist da, wir fühlen sie mal mehr, mal weniger, doch sie ist da, wie ein Geist.

Ich muss keine Bäume umarmen um sie zu fühlen, ihren Geist wahrzunehmen, es reicht wenn ich sie ansehe, mich in sie hineinversetze und manchmal wenn etwas Wind geht, dann fange ich auch langsam an hin und her zu schwanken wie ...
in dieser Folge spreche ich mit Renate und Valérie zum "Sich auf den Weg machen". Beide sind erfahrene Künstlerinnen in der Spagyrik.
Renate gehört zu den ersten Teilnehmern meiner Präsenzseminare. Inzwischen hat sie an neun Präsenzseminaren im Schwarzwald praktische Erfahrungen gesammelt und dazu als Mentorin und Assistentin bei drei Spagyrik-Seminaren am Hollerbühl wesentlich mitgewirkt.
Valérie hat das erste Ausbildungsjahr zweimal besucht, und dadurch eine Tiefe und Meisterschaft im Pflanzenreich erworben. Ihren Traum von einem eigenen Raum für diese Prozess hat sie verwirklicht - und nun gibt es in Osnabrück die ersten Kurse zur Spagyrik.
Lausche unserem Gespräch und erfahre mehr:
Was meint das schlichte Wort: "einfach"? Und welche Kraft liegt im "Einfachen"?
Dieser Bedeutung geht Manuela Winterling in zwei kurzen Absätzen nach:


Die liebevolle Wertschätzung der Rose haben Dichter und Sänger aller Zeiten in unzähligen Liedern, Gedichten und Versen festgehalten. Immer schon war die Rose ein Symbol der Vollkommenheit.
Sind nicht alle Teile wohl gestaltet?
Die Wurzel kräftig, die Blätter harmonisch, die Blüten unvergleichbar schön, gefüllt mit köstlichem Duft. Selbst das " kleine Teufelchen", das allem seine Würze gibt, die Dornen, fehlen nicht.
Alle drei Prinzipien sind da: Sulfur, die Blüten; Merkur: die Ranken, Stängel, Blätter, Sal: die Wurzeln, in besonders tiefgreifender Harmonie und Wirkung.
Ich frage: "Wie lange währt das Leben der Rose?"
Die Knospe vernahm es und lächelte nur.
Als ich den Weißdorn ernten durfte, waren auch die ersten Heckenrosen am Blühen. Sie waren so bezaubernd schön, dass einige von ihnen in mein Körbchen wanderten. Daheim setzte ich eine Tinktur an.

Unfassbar, der Farbverlauf! Unten ein wunderschöner Goldton und oben ein warmer Rotton. Vielleicht könnt ihr es erkennen!...
Im ersten Gespräch mit Damaris vom Hollerbühl sprechen wir über das, was seit Beginn unserer Seminarreihe für die Kunst der Spagyrik dort entstanden ist.
Seit 2025 ist das Hollerbühl unser Seminarort: ein Ort der Begegnung, des Feuers und der spagyrischen Wandlung.
Für dieses Gespräch habe ich auch Renate Katharina eingeladen: Sie hat wesentlich zu unserer ersten Seminarreihe beigetragen – leise und klar, mit kräftigem Herzensfeuer und großem Einsatz. In unserem Austausch spüren wir dem nach, was dort gewachsen ist. Besonders im zweiten Teil öffnen sich berührende Worte über Gemeinschaft, Natur, innere Reifung und über das, was geschieht, wenn Menschen wirklich miteinander in Begegnung treten.
Ich bin gespannt, was es in dir auslöst:
Weitere Info zur Ausbildung in deinem Erstgespräch: Hier Tag und Uhrzeit wählen.
Im Mai beginnt die Welt zu leuchten.
Was nimmst du im Licht der Natur hier wahr?
Schreib deine Wahrnehmung in die Kommentare unter dem Video-Beitrag. herzlich, dein Christoph
wir haben ein neues Teegespräch aufgenommen: diesmal direkt vor Ort am Hollerbühl, im ersten Modul der Ausbildung. Drei Männer, die mit dieser Kunst noch am Anfang stehen, teilen ihre ersten Erfahrungen mit der Spagyrik. Es ist ein ruhiges, ehrliches Gespräch über das, was geschieht, wenn man sich wirklich auf Naturprozesse einlässt: auf das Feuer, das Geschehen im Feuer und das Gute, Gültige, Wahrhaftige, das bleibt. Danke für dein Interesse und Viel Freude beim Lauschen:
Aus unserem internen Forum:
Ode an den grünen Wiederkehrer
Im letzten Jahr hast du mich in den Wald begleitet,
ein kleines Büschel Hoffnung, still in die Erde gesenkt.
Ich habe dich gegossen, dich sanft zugedeckt
und mit leisem Zweifel wieder verlassen.
Und nun, im März des neuen Jahres,
brichst du erneut durch das braune Laub hervor –
zarte, leuchtend grüne Zungen,
die nach Knoblauch und nach Frühling schmecken.
Du bist gekommen!
Nicht zögerlich, nicht spärlich,
sondern mit der stillen Entschlossenheit
einer Pflanze, die beschlossen hat, zu bleiben.
Jedes Blatt ist ein kleines Jubeln,
jeder Trieb ein Versprechen:
„Ich bin noch da.
Ich habe überwintert.
Ich habe dich nicht vergessen.“
Und so stehe ich zwischen den Bäumen,
atme deinen Duft ein, der nach Wald und nach Zuhause riecht,
und spüre, wie etwas in mir mitwächst –
diese leise, tiefe Freude,
die nur entsteht,
wenn das, was man mit Liebe gesetzt hat,
von allein wiederkehrt.

Danke, lieber Bärlauch.
Dan...
In diesem neuen spagyrischen Teegespräch kommen wir zu dritt zusammen: mit Katja Reith und Aline Soldan, beide Teil der Jahresausbildung Spagyrik.
Aline ist Künstlerin, lehrt das Yoga, ist Mutter und angehende Spagyrikerin. Katja geht bereits mit dem zweiten Jahr weiter, ist Kräutererfahrene und zeigt uns in u.a. eine ihrer wunderbaren Pflanzen-Essenzen (hier: Essenz der Eiche).
Im Gespräch erleben wir wie "weit die Natur ist", dass es schön ist, Fragen haben zu dürfen, zu staunen.
Wie Spagyrik / Hermetik das selbe meint wie der unbedarfte, kindliche Blick in die Natur. Aber sieh selbst:
Viele Menschen begegnen der Spagyrik mit einem inneren Abstand.
Zu komplex.
Zu alchemistisch und geheimnisumwittert.
Begriffe wie Tria Principia, Destillation, Solve et Coagula wirken wie eine Schwelle, die man erst überschreiten muss. Und oft entsteht der Eindruck: Das ist nur etwas für Eingeweihte.
Doch vielleicht liegt genau hier das Missverständnis.
Spagyrik ist nicht kompliziert:
Wir haben nur verlernt, einfach zu schauen.
Denn im Kern steht nichts anderes als drei Prinzipien:
Sal für Struktur
Sulfur für Wesen, Essenz, Charakter
Mercurius für Lebendigkeit, Bewegung und Vermittlung
Drei Kräfte, die überall wirken: im Menschen, in der Pflanzen.
Im ganzen Kosmos.
Der spagyrische Dreiklang: Trennen - Reinigen - Wiederverbinden, ist kein technisches Geheimverfahren. Er spiegelt einen universellen Rhythmus:
Wir lösen.
Wir klären.
Wir verbinden wieder.
Jeder Reifungsprozess folgt diesem Muster. Und jeder schöpferische Prozess.
Diese Kunst bringt auf den Punkt. Sie lässt ...
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