Manchmal nehmen wir das Gute als selbstverständlich hin. Insbesondere das Gültige, das Schöne in unserem Leben wird weniger mit großen Reden beachtet als das, was nicht so gut läuft ... da lässt man sich dann aus.
Ich lade an diesem Morgen ein, während die Sonne durchs feuchte bunte Laub leuchtet und vor einem blauen und kühlen Himmel strahlt, innezuhalten für das, was gut ist, wofür du dankbar bist.
Und füge ein paar Zeilen ein, die ich mit dir heute teilen möchte:
Alle Dinge befinden sich im Wandel, sie entstehen und kehren zurück. Pflanzen erblühen und kehren wieder zurück zu ihrer Wurzel.
Zur Wurzel zurückkehren heißt Stille aufzusuchen. Das Aufsuche von Stille lässt uns unsere Bestimmung erkennen. Unsere Bestimmung erkennend sind wir eins mit der Ewigkeit. Die Ewigkeit zu schmecken, ist Erleuchtung und das Ewige nicht zu erkennen bringt Unordnung und Chaos.
Die Erkenntnis des ewig Gültigen bringt bei Menschen Aufgeschlossenheit, Verständnis und Weitsicht hervor. Weitsicht bringt Edel...
Kennst du den Kanon "He, ho, spann den Wagen an"? Jetzt im goldenen Herbst ist das ein wunderbar berührendes Lied, das ich mit dir kurz hermetisch anschauen möchte... gerne kannst du mitsingen beim Lesen.
He, ho, spann den Wagen an!
Sieh`, der Wind treibt Regen übers Land.
Hol die goldnen Garben, hol die goldnen Garben!
Diese drei Zeilen sind wunderbar.
Ich erlebe in der ersten Zeile ein Bild des Aufbruchs. Hier wird die Basis (Sal) gelegt
für das, was geschehen soll. Das Bild des Wagens erinnert mich an unseren Körper als leibliche Grundlage für alles, was geschehen soll (habe heute früh Reifen ins Auto gehievt für den alljährlichen Reifenwechsel). Hier sehe ich das Erd-Element vordergründig.

In der zweiten Zeile hören wir von Wind und Regen, dem "doppelten" Merkur, oder anders ausgedrückt von den Kräften des Wasser- und Luftelements.
In der dritten Zeile wird nun die Intention benannt: Hol die goldenen Garben!
Der Intuition entspricht das Feuer-Element, ...
Was sehen wir eigentlich, wenn wir Leonardo da Vincis „Abendmahl“ betrachten? Dieses Bild haben vermutlich viele von uns schon oft gesehen: Jesus in der Mitte, die zwölf Jünger um ihn herum.
Eine Deutung, die immer wieder online auftaucht ist die der Entsprechung der 12 Jünger mit den 12 Tierkreis-Bildern. Lass uns gemeinsam schauen, ob das trägt.
Ich habe mich in den vergangenen Jahren immer wieder mit der Frage beschäftigt und beim Erforschen ist mir an einer Stelle das Licht aufgegangen — und das will ich gern mit dir teilen und dich zum Selbstforschen anregen.
Kosmos - Mensch - Natur
Der Tierkreis beschreibt eine Ordnung in Raum und Zeit. Die Einheit ist die Zwölf. Wir finden sie in den zwölf Doppelstunden des Tages und in den zwölf Monaten des Jahres wieder.
In einem Jahr wandert die Sonne durch die zwölf Tierkreiszeichen Widder, Stier, Zwilling, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische. Die ersten sechs Zeichen entsprechen in unsere...
Wir sind in der Mittagspause von Modul 2 am Seminarhaus Hollerbühl und nehmen uns mit Christa und Isabella Zeit über unsere direkte Erfahrung mit der Kunst der Spagyrik auszutauschen.
Herzliche Einladung zu der 90 Tage Begleitung, mehr findest du hier:
Die liebevolle Wertschätzung der Rose haben Dichter und Sänger aller Zeiten in unzähligen Liedern, Gedichten und Versen festgehalten. Immer schon war die Rose ein Symbol der Vollkommenheit.
Sind nicht alle Teile wohl gestaltet?
Die Wurzel kräftig, die Blätter harmonisch, die Blüten unvergleichbar schön, gefüllt mit köstlichem Duft. Selbst das " kleine Teufelchen", das allem seine Würze gibt, die Dornen, fehlen nicht.
Alle drei Prinzipien sind da: Sulfur, die Blüten; Merkur: die Ranken, Stängel, Blätter, Sal: die Wurzeln, in besonders tiefgreifender Harmonie und Wirkung.
Ich frage: "Wie lange währt das Leben der Rose?"
Die Knospe vernahm es und lächelte nur.
Als ich den Weißdorn ernten durfte, waren auch die ersten Heckenrosen am Blühen. Sie waren so bezaubernd schön, dass einige von ihnen in mein Körbchen wanderten. Daheim setzte ich eine Tinktur an.

Unfassbar, der Farbverlauf! Unten ein wunderschöner Goldton und oben ein warmer Rotton. Vielleicht könnt ihr es erkennen!...
Im ersten Gespräch mit Damaris vom Hollerbühl sprechen wir über das, was seit Beginn unserer Seminarreihe für die Kunst der Spagyrik dort entstanden ist.
Seit 2025 ist das Hollerbühl unser Seminarort: ein Ort der Begegnung, des Feuers und der spagyrischen Wandlung.
Für dieses Gespräch habe ich auch Renate Katharina eingeladen: Sie hat wesentlich zu unserer ersten Seminarreihe beigetragen – leise und klar, mit kräftigem Herzensfeuer und großem Einsatz. In unserem Austausch spüren wir dem nach, was dort gewachsen ist. Besonders im zweiten Teil öffnen sich berührende Worte über Gemeinschaft, Natur, innere Reifung und über das, was geschieht, wenn Menschen wirklich miteinander in Begegnung treten.
Ich bin gespannt, was es in dir auslöst:
Weitere Info zur Ausbildung in deinem Erstgespräch: Hier Tag und Uhrzeit wählen.
wir haben ein neues Teegespräch aufgenommen: diesmal direkt vor Ort am Hollerbühl, im ersten Modul der Ausbildung. Drei Männer, die mit dieser Kunst noch am Anfang stehen, teilen ihre ersten Erfahrungen mit der Spagyrik. Es ist ein ruhiges, ehrliches Gespräch über das, was geschieht, wenn man sich wirklich auf Naturprozesse einlässt: auf das Feuer, das Geschehen im Feuer und das Gute, Gültige, Wahrhaftige, das bleibt. Danke für dein Interesse und Viel Freude beim Lauschen:
Ein so klares, einfaches und doch vielfältiges Bild, das auf mich sehr beruhigend wirkt. Als würde es sagen... du bist ja schon zuhause. Du warst immer zuhause. Du wirst immer zuhause sein.
Entspanne dich in dieses Bild hinein.
Drum möchte ich heute das Bild gar nicht in seine Einzelheiten zerlegen.
Alles ist verbunden
Alles in mir
Ich bin die Einheit selber
Es kommt mir wieder in den Sinn was wir am letzten Freitags Live-Treffen ansahen und mir geblieben ist:
"Mit seiner Einmaligkeit in dieser Vielfalt leben zu dürfen.
Sich seiner Einmaligkeit UND Vielfalt bewusst zu sein. "
Ich erkenne auf dem Bild, dass wir alles das, was da abgebildet ist, selbst sind. Und somit aus uns heraus schöpfen können. Weil wir schon alles sind. Wir müssen auch nicht im Aussen danach suchen. Es ist einfach.
Wir sind so wunderbar eingebunden im Göttlichem und darin gehalten.
Angebunden an das Göttliche, die Natur. Wir sind das Göttliche, die Natur.
Was mir noch in den Sinn kommt, dass ich viele Zeiten meines Lebe...
Herzlich Willkommen!
Heute sprach ich mit IONIS Gründerin, Geschäftsführerin und Leiterin der Produktion Helga Thun-Hohenstein. Eine der ganz wenigen spagyrischen Unternehmen in Europa.
Von der Liebe zur Pflanze und der abenteuerlichen Reise des Unternehmensaufbaus, aber höre doch selbst:
Herzlich, dein Christoph
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