Aus unserem internen Forum:
Ode an den grünen Wiederkehrer
Im letzten Jahr hast du mich in den Wald begleitet,
ein kleines Büschel Hoffnung, still in die Erde gesenkt.
Ich habe dich gegossen, dich sanft zugedeckt
und mit leisem Zweifel wieder verlassen.
Und nun, im März des neuen Jahres,
brichst du erneut durch das braune Laub hervor –
zarte, leuchtend grüne Zungen,
die nach Knoblauch und nach Frühling schmecken.
Du bist gekommen!
Nicht zögerlich, nicht spärlich,
sondern mit der stillen Entschlossenheit
einer Pflanze, die beschlossen hat, zu bleiben.
Jedes Blatt ist ein kleines Jubeln,
jeder Trieb ein Versprechen:
„Ich bin noch da.
Ich habe überwintert.
Ich habe dich nicht vergessen.“
Und so stehe ich zwischen den Bäumen,
atme deinen Duft ein, der nach Wald und nach Zuhause riecht,
und spüre, wie etwas in mir mitwächst –
diese leise, tiefe Freude,
die nur entsteht,
wenn das, was man mit Liebe gesetzt hat,
von allein wiederkehrt.

Danke, lieber Bärlauch.
Danke, dass du wiedergekommen bist.
Mögest du dich ausbreiten,
mögest du blühen und samen,
mögest du noch viele Jahre
diesen stillen Waldwinkel in ein grünes, duftendes Wunder verwandeln.
Und ich werde wiederkommen,
Jahr um Jahr,
mit dem gleichen staunenden Lächeln
wie heute.
Dein dankbarer Gärtner im Wald
Von Siegfried Gruber
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